DIE FAIRE WOCHE: 14.-28. September 2018

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Seit mehr als 15 Jahren lädt die Faire Woche jeden September alle Menschen in Deutschland dazu ein, Veranstaltungen zum Fairen Handel in ihrer Region zu besuchen oder selbst zu organisieren. Mit jährlich über 2.000 Aktionen ist sie bundesweit die größte Aktionswoche des Fairen Handels. Ein besonderer Höhepunkt: Im Aktionszeitraum reisen internationale Vertreter*innen von Handelspartnern durch ganz Deutschland und berichten von ihren Erfahrungen mit dem Fairen Handel.

Faire Woche 2018: "Gemeinsam für ein gutes Klima"

Der Klimawandel ist weltweit die größte Herausforderung für die Menschheit. Jedoch sind die Menschen unterschiedlich stark von den Auswirkungen betroffen und besonders für die Menschen im Globalen Süden ist der Klimawandel das drängendste Problem. Er führt dazu, dass große Gebiete für Menschen unbewohnbar werden, sich die Bedingungen für die landwirtschaftliche Nutzung deutlich verschlechtern oder diese gar unbrauchbar werden. Politik, Wirtschaft und die Zivilgesellschaft weltweit müssen gemeinsam daran arbeiten, die Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad, möglichst auf 1,5 Grad zu begrenzen. Vor allem die Verbrennung fossiler Brennstoffe, eine klimaschädliche industrielle Landwirtschaft bzw. unangepasste Landnutzungsformen wie Brandrodung führen dazu, dass die natürliche Erderwärmung der Erdatmosphäre zunimmt. Die CO2-Emissionen lagen im Jahr 2015 pro Kopf weit über dem Durchschnittswert von 2 Tonnen pro Jahr, der für das Weltklima verträglich wäre. So wurden in Deutschland pro Kopf rund 9,9 Tonnen, in China 7,5 Tonnen und in den USA gar 17 Tonnen CO2 ausgestoßen.

Auswirkungen des Klimawandels

Die Auswirkungen des Klimawandels betreffen den gesamten Globus – in unterschiedlicher Form und unterschiedlichem Ausmaß. Dürre, extreme Regenfälle, heftige Stürme sind nur einige der Folgen, die häufig zahlreiche Todesopfer, große Zerstörung und hohe Folgekosten nach sich ziehen. Weltweit macht sich der Klimawandel u.a. in Form von steigenden Durchschnittstemperaturen, steigenden Meeresspiegeln bemerkbar. Viele Menschen werden durch den Klimawandel aus ihrer Heimat vertrieben (dreimal so viele wie durch Krieg und Gewalt). Frauen sind von den Folgen des Klimawandels in besonderer Weise betroffen, da sie in vielen Kulturen für die Ernährung der Familien zuständig sind und durch den Klimawandel die Produktion und Beschaffung der Lebensmittel erschwert wird.

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