SeenLiebe Regionalschokolade

Die wahrscheinlich fairste Schokolade der Welt. Global Citizen

Unsere SeenLiebe Schokolade beziehen wir von fairafric München. Sie wird komplett „from bean to bar“ zu 100% in Ghana hergestellt. Mit Ihrem Kauf leisten Sie daher einen Beitrag zu wirtschaftlicher Entwicklung dort, wo der Kakao wächst – durch faire Preise für Bauern und Schaffung qualifizierter Arbeitsplätze in der Kakaoverarbeitung, mit guten Arbeitsbedingungen ohne Kinderarbeit, durch Zugang zu Gesundheitsvorsorge und Bildung. Mit der SeenLiebe Schokolade wollen die Steuerungsgruppen der Fairtrade Towns den Fairen Handel in unserer Region StarnbergAmmersee voranbringen.

Genießen und verbreiten Sie die köstlichen SeenLiebe Schokoladen mit gutem Gewissen!

 
  Die SeenLiebe Schokolade (Design - Roland Althammer)     
   

Hier geht es zur Detailansicht unserer neuen SeenLiebe Schokolade.

Ein gemeinschaftliches Projekt von AK Eine Welt (Agenda 21 Herrsching), Eine Welt-Regionalpromotorin Obb.-Süd, Steuerungsgruppen von Fairtrade-Gemeinden und Weltläden der Region, Indienhilfe e.V. Herrsching und gwt Starnberg GmbH, Vertrieb & Information Weltladen der Indienhilfe e.V. Herrsching, Tel. 08152-1231, sowie weitere Weltläden der Region. Konzept und Design der SeenLiebe Schokolade sowie Fotos - Roland Althammer, Kontakt: www.althammer-studios.com

Die derzeitige Charge fairafric Schokolade trägt leider nicht das EU-Bio Siegel. Da in der Produktion in Ghana nicht immer alle Zutaten entsprechend der EU-Bio Siegel Verordnung verfügbar sind, das Team von fairafric aber langfristig mit seinen Zulieferern zusammenarbeitet, kommt es vor, dass einzelne Produktionschargen ohne EU Bio Siegel produziert werden müssen. Alle Partner sowie fairafric mühen sich nach Kräften, zukünftig ausschließlich mit dem EU Bio Siegel produzieren zu können. Die neue Charge wird leider auch wieder ohne Bio-Zertifizierung sein, wozu Fairafric folgendes Hintergründe angiebt:

Verzicht auf das Bio-Siegel
Seit Dezember 2018 verzichten wir freiwillig (und vorübergehend) auf das Siegel auf unseren Schokoladen. Denn zum einen hatten wir im Herbst 2018 Schwierigkeiten, Kakaobohnen in lupenreiner Bio-Qualität zu erwerben, und das obwohl unsere Partnerkooperative seit fast 10 Jahren bei allen Überprüfungen ihres Zertifizierers (und eigenen freiwilligen) nie irgendwelche Spuren von Pflanzenschutzmitteln auf den Plantagen feststellen mussten.
Die Bio-Prämie für die Kakaobauern und -bäuerinnen haben wir natürlich trotzdem gezahlt – selbst als die Kakaobohnen keine Bio-Qualität aufweisen konnte. Denn die Kooperative hat uns zugesichert, dass die Bohnen weiterhin nach den Prinzipien des ökologischen Landbaus angebaut wurden und werden und die fehlende Bio-Qualität nicht auf ein Fehlverhalten der Bäuerinnen und Bauern zurückzuführen sein kann.

Daher war es aus unserer Sicht wenig konstruktiv die Prämie zurückzuhalten, zumal dies die schwächsten Glieder in der Kette, nämlich die Bäuerinnen und Bauern, unverhältnismäßig hoch bestraft hätte. Gemeinsam mit der Kooperative sind wir das Problem angegangen und konnten im Jahr 2019 bereits wieder lupenreine, zwei Mal getestete Bio-Bohnen von Yayra Glover erwerben!

Warum trägt die Schokolade dann auch 2019 kein Bio-Siegel?
Zuletzt haben zwar die Bohnen den Standards genügt, allerdings gab es Herausforderungen bei der erneuten Zertifizierung unseres Produktionspartners Niche Cocoa. Bis diese Herausforderungen nicht gelöst sind, müssen wir leider weiter auf das EU-Bio-Siegel verzichten.

Da wir weiter klar hinter den Prinzipien der ökologischen Landwirtschaft stehen, arbeiten wir natürlich auch weiter mit den gewohnten Lieferanten zusammen und haben nichts an unseren Zutaten (wie oben genannt: Zucker, Milchpulver & Sonnenblumenlecithin) geändert.

Eine ausführliche Darstellung der Hintergründe (und viele weitere interessante Infos) gibt es hier.

Liebe Fairtrade-Gemeinden und -Städte und deren Steuerungsgruppen,
liebe Fairtrade-Schulen,
liebe Vertreter des (zukünftigen) Fairtrade-Landkreises Starnberg,
liebe Weltläden, Cafés, sonstige Einzelhändler in unserer wunderschönen Region StarnbergAmmersee mit den zahlreichen Seen,

Ihre Bestellungen per Email oder Fax an den Weltladen
der Indienhilfe, Elisabeth Kreuz/ Marion Schmid:
email@indienhilfe-herrsching.de
Fax 08152-48278

Bitte Besteller mit Adresse, Kontaktperson mit Telefon und Email-Adresse angeben, damit wir die Verteilung/ Abholung, soweit möglich im nächstgelegenen Weltladen, organisieren können.

Unter diesem Download finden Sie den Preisflyer, mit Abbildung/Details der beiden Schokoladensorten (Vollmilch/ Fleur de Sel und Zartbitter/Kakaosplitter) und den Konditionen für Weltläden, Großabnehmer mit Wiederverkauf, Großabnehmer als Endkunden, mit Angabe der jeweiligen Mindestabnahmemengen. Daneben können auch geringere Mengen in beliebiger Zusammenstellung jeweils in Zehner-Kartons (zum Aufstellen im Ladenregal gegeignet) zum empfohlenen Verkaufspreis von 3,30 Euro/Tafel = 33 Euro/Karton bestellt werden. In den Weltläden und bei sonstigen Wiederverkäufern gibt es die Schokolade natürlich dann auch einzeln zu kaufen. MHD ist 24 Monate für die Zartbitter und 18 Monate für die Vollmilch ab Produktionstermin.

Zur Entstehung der Regionalschokolade:
Seit 2017 wurde unter Regie unserer damaligen Eine Welt-Regionalpromotorin Claudia Wiefel mit einem kleinen Kreis von Vertreter_innen verschiedener Steuerungsgruppen aus unserer Region und weiterer Organisationen, wie z.B. der gwt Starnberg und der Indienhilfe e.V. Herrsching das Projekt einer neuen fairen Regionalschokolade vorangetrieben. Der Lieferant wurde rasch gefunden: fairafric - das junge Münchner start-up, das mit Riesen-Engagement praktisch die gesamte Wertschöpfung in Ghana geschehen lässt. fairafric ist anerkannter Weltladen-Lieferant und Mitglied des Eine Welt Netzwerk Bayern. Das Projekt wird seit März 2019 weitergeführt von unserer neuen Eine Welt-Regionalpromotorin Annika Waymann.

30-minütiger Film "Schokolade ohne Reue - Ist fairer Genuss möglich?" - bis 15.7.19 bei Arte oder nach dem Filmtitel suchen

Die anderen Sorten der fairafric-Schokolade findet seit Beginn in unserem und anderen Weltläden reißenden Absatz - viele Kunden haben den Film gesehen und sind speziell wegen dieser Schokolade erstmals in einen Weltladen gegangen .

Bei Thea Wolf/ Eine Welt-Station der Indienhilfe können Unterrichtseinheiten zu Kakao/Ghana/Wertschöpfungsketten gebucht werden:
eineweltstation@indienhilfe-herrsching.de