Di. 17.3.2020 Agenda-21-Kino: Matangi/Maya/M.I.A.

Porträt einer britisch-tamilischen Rapperin

Mathangi „Maya“ Arulpragasam alias M.I.A. wird im Jahr 1975 in Sri Lanka geboren, als Kind des Begründers der Unabhängigkeitsbewegung der tamilischen Minderheit. Als sie neun Jahre alt ist, flieht sie mit ihrer Mutter nach London, wo sie ihre ersten Schritte in Richtung ihrer Karriere als Musikerin macht.

In seinem Dokumentarfilm zeichnet Regisseur Steve Loveridge ein Porträt der Rapperin, wobei er auf von M.I.A. selbst gedrehtes Archivmaterial zurückgreifen kann. Er zeigt sowohl ihren kunterbunt gemischten Musikstil als auch ihre unangepasste und sehr politische Art.

Ausgezeichnet mit dem Spezialpreis der Jury beim Sundance Festival 2018.

Im Anschluss Filmgespräch mit Lina Burghausen, Musikpromoterin, Bloggerin, Autorin und DJ. Sie studierte Medien und Musik am Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung der HMTM Hannover und schloss mit der Masterarbeit „Afrika Bambaataas HipHop? Selbstverständnis einer hybriden kulturellen Szene“ ab. Seit 2013 unterstützt sie Künstler*innen aktiv bei der Verbreitung ihrer Musik. Auf ihrer Plattform "Mona Lina" stellt sie in der Aktion „365 Female MCs“ Rapperinnen* aus der ganzen Welt vor, unter anderem auch M.I.A. Darüber hinaus berichtet sie als freie Autorin über HipHop und Rap und beleuchtet damit insbesondere die weiblichen Aspekte von Musik und Kultur.

Flyer hier

Beginn um 19.30 Uhr im Kino Breitwand Schloss Seefeld: Vom S-Bahnhof Seefeld-Hechendorf (S8) mit dem Bus 924 nur eine Station bis zur Haltestelle „Schloss“. Der Bus verkehrt von und zu jeder S-Bahn bis 22.50 Uhr (letzte Bus-Abfahrt 22.35 Uhr)

Kartenreservierung empfehlenswert! T. 08152-981898 oder hier.